Tee

Donnerstag, September 29, 2005

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Schwarzer Tee schützt das Herz gleich doppelt - neue Wirkungs- weise entdeckt Boston (ddp). Wer sein Herz schützen möchte, sollte Schwarzen Tee trinken. Diese Empfehlung legen die Ergebnisse einer amerikanischen Studie nahe, bei der eine ganz neue Wirkungsweise des beliebten Getränks nachgewiesen wurde. Bislang glaubte man, dass eine bestimmte Gruppe von Antioxidantien - die so genannten Flavonoide - für die Gefäßschutzwirkung verantwortlich seien. Diese pflanzlichen Stoffwechselprodukte verhindern die Oxidation des als "schlechtes Cholesterin" bezeichneten Low-Density-Lipoproteins (LDL) und damit die Ablagerung von Plaques an den Arterienwänden. Doch wie Joseph Vita, Medizinprofessor der Boston University School of Medicine, herausgefunden hat, wirken die Flavonoide noch in einer zweiten Weise schützend: Sie verbessern auch die Funktion der Zellschichten an der Innenwand der Blutgefäße, den so genannten Endothelen. Diese produzierten Stoffe, die den Durchmesser der Blutgefäße regulieren. Die Größe der Gefäße ändert sich ständig - je nachdem wie hoch der Bedarf an sauerstoffreichem Blut ist. So dehnen sie sich beispielsweise beim Sport aus und schrumpfen wieder auf ihr Normalformat, wenn die Anstrengungen vorbei sind. Gesunde Endothele verhindern auch die Bildung von Blutklümpchen und Entzündungen der Gefäßwände. Doch diese Funktion ist oft bei Patienten mit Arteriosklerose (Arterienverkalkung) gestört. Diese Störung gilt als eine der Ursachen für Herzattacken. "Keine Studie hat bisher diese Wirkung von Tee auf die Endothele beschrieben", freut sich Vita über die wissenschaftliche Pionierleistung und fügt hinzu: "Unsere Ergebnisse passen hervorragend zu der steigenden Bedeutung, die der Ernährung und dem Lebensstil bei der Vorbeugung und Behandlung von Arteriosklerose zugemessen wird". Über die Resultate der Studie berichtet das Fachmagazin der amerikanischen Herzgesellschaft "Circulation". (Quelle: ddp, 13.07.2001) Schwarzer Tee hilft gegen Karies Orlando (rpo). Regelmäßiger SchwarzTee-Konsum senkt das Risiko für Zahnkaries. Dies fanden Mediziner am College of Dentistry der University of Illinois in einer Studie heraus. Die Inhaltsstoffe des Schwarzen Tees stoppen das Wachstum säurebildender Bakterien im Zahnbelag, die für die Entstehung von Karies verantwortlich sind. Wie die Forscher feststellten, hemmt SchwarzTee auch das bakterielle Enzym Glycosyltransferase, das verzehrten Zucker in eine klebrige Haftsubstanz verwandelt, mit der Zahnbelag an den Zähnen festklebt. Bei Testpersonen, die mit SchwarzTee fünfmal in dreiminütigem Abstand für 30 Sekunden spülten, stellten die Karies verursachenden Bakterien ihr Wachstum sowie die Säureproduktion ein. Die Hauptautorin der Studie, Christina Wu vom College of Dentistry geht davon aus, dass der Genuss von SchwarzTee bedeutsam für die Verbesserung der Zahngesundheit der Bevölkerung sein könnte. Sie präsentierte ihre Erkenntnisse jetzt auf dem 101. Kongress der American Society for Microbiology in Orlando, Florida. Ihre Untersuchungsergebnisse bestätigen eine frühere Studie schwedischer Wissenschaftler, nach der Mundspülungen mit Schwarzem Tee die Entstehung von Zahnbelägen deutlich vermindern. "In den vergangenen Jahren konzentrieren sich Publikationen und Tagungen auf die gesunde Wirkung von Grünem Tee und weniger auf SchwarzTee, der im Westen jedoch viel beliebter ist. SchwarzTee hat am weltweiten Teekonsum jedoch einen Anteil von 80 Prozent", so Christina Wu. Japanische Forscher hatten Grünem Tee ebenfalls eine positive Wirkung auf die Zahngesundheit bescheinigt. (Quelle: rp-online, 23.05.2001)