Tee

Donnerstag, September 29, 2005

Tee Qualität

Bei guten MarkenTees wird ein konstant hoher Qualitäts- und Hygienestandard erwartet. Teehersteller wie die Teekanne GmbH & Co. KG setzen zur täglichen Einlösung ihres Qualitätsversprechens vielfältige Maßnahmen zur Qualitätssicherung um. Modernste Gaschromatographen ermöglichen die Bestimmung kleinster Rückstandsmengen. Qualitätssicherung beginnt bereits bei der Gewinnung der Rohstoffe. Teekanne nimmt gezielten Einfluss auf die Lieferanten, damit die richtigen Pflanzen ausgewählt werden und der Anbau und die Ernte optimal verläuft. Qualitätsprobleme werden im direkten Kontakt mit den Anbaufirmen besprochen und gelöst. Von den neuen Ernten werden Angebots- und Kaufmuster zur Verfügung gestellt, um zu prüfen, ob diese qualitativ geeignet sind. Hier erfolgt zunächst eine sensorische Prüfung: Das Aussehen der Rohware sowie Geschmack und Geruch der Aufgüsse wird von den Tea Tastern geprüft. Nur bei einer guten Beurteilung und Kaufabsicht werden die Angebotsmuster im firmeneigenen Labor untersucht. Im Teekanne-Labor führen zehn Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mehr als 10.000 Analysen pro Jahr durch. Mehr als 50 verschiedene Analysemethoden auf alle relevanten Inhaltsstoffe und Verunreinigungen werden durchgeführt. Die Rückstandsproblematik wird dabei besonders sensibel verfolgt. Durch sehr zeit- und kostenaufwändige Untersuchungen können mit Hilfe von Gaschromatographen, u.a. mit massenspezifischem Detektor, Rückstände in kleinsten Mengen festgestellt werden. Die Nachweisgrenze dieser Methode liegt bei 0,001 mg pro KG Tee. (Würde man diese Nachweisgrenze auf Entfernungsmaße übertragen, so bedeutete dies, dass man bei einer Strecke von 1.000 km in der Lage wäre, einen bestimmten Millimeter zu identifizieren!) Bei Erfüllung aller Qualitätskriterien werden die Angebotsmuster zum Einkauf freigegeben. Bei Eintreffen der Lieferung wird diese genau wie das Angebotsmuster geprüft. Wenn die Ergebnisse der Sensorik und der Laborprüfung mit dem Angebot und der Spezifikation übereinstimmen, wird die Ware zur Verarbeitung freigegeben. Alle Rohwaren sind in der EDV erfasst und während der Untersuchung so lange gesperrt, bis sie von der Qualitätssicherung zur Verarbeitung freigegeben werden. Auch während des Produktionsprozesses werden die hergestellten Mischungen im Rahmen der Inprozesskontrollen im Labor auf ihre Qualität und Zusammensetzung überprüft. Erst wenn eine Mischung freigegeben ist, darf sie abgepackt werden. Außerdem erfolgt eine Kontrolle der Fertigware jeder einzelnen Abpackmaschine. Nur so kann sichergestellt werden, dass ausschließlich einwandfreie Produkte das Haus verlassen.