Tee

Donnerstag, September 29, 2005

Tee Ernte

Die Pflückerinnen arbeiten nach der Pflückregel "Two Leaves and The Bud" (die beiden jüngsten Blätter und die Blattknospe), denn die Qualität des Tees ist um so besser, je jünger die Blätter sind. Geschickte Pflückerinnen ernten pro Tag 20 bis 30 Kilo Teeblätter - das ergibt ungefähr 5 bis 7 Kilo Schwarzen Tee. Teepflückerin Die Pflückintervalle müssen genau reguliert werden. Die zeitlichen Abstände, in denen neue pflückbare Sprossen nachwachsen, sind je nach Pflückart, Düngung und Klima unterschiedlich. In den tropischen und subtropischen Anbaugebieten können die Teesträucher im Abstand von 10 bis 14 Tagen gepflückt werden. Dabei ist zu beachten, dass mit Beginn des Pflückens der Nachwachsrhythmus der einzelnen Sprosse verschieden ist, so dass der Strauch in Pflückhöhe immer Sprossen unterschiedlichen Reifegrades hat. Das aufwendige Handpflücken ermöglicht das Unterscheiden von pflückreifen und noch nicht so weit entwickelten Sprossen. Insofern wird der erhebliche Kostenfaktor, den das Pflücken für eine Plantage bei der Tee-Erzeugung darstellt (ca. 44 % der Gesamtkosten), bei guten Tees aus Qualitätsüberlegungen in Kauf genommen.